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The German Angkor Illustration Project

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Angkor

Angkor ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten in Südostasien und erstreckt sich über eine Fläche von rund 400 km2. Auf diesem Gebiet beherbergt Angkor die überreste von verschiedenen Hauptstädten des Khmer-Reiches aus dem 9. bis 15. Jahrhundert.

Die Khmer-Hochkultur schuf unter verschiedenen Königen, während seiner Blütezeit von 802-1431 n. Chr. riesige reich verzierte Tempelkomplexe. Diese einzigartigen Tempel auf dem Gebiet des heutigen Kambodschas gehören zu den größten und schönsten Meisterwerken monumentaler Sakralarchitektur auf der Welt.

Dazu zählen so berühmte Bauwerke wie Angkor Wat den größten Tempelkomplex der Welt, und Angkor Thom oder der Bayon Tempel. Daneben wurden bereits mehr als eintausend weitere Heiligtümer und Tempel unterscheidlicher Größe entdeckt.

Ein immer wiederkehrendes Thema in den relegiösen Ruinen sind die skulpturalen Darstellungen von Apsaras und Devatas. Mit filigranen Haartrachten, reichem Zierrat aus Ringen, Armbändern und Halsketten sowie graziösen Posen gleicht keines dieses göttlichen Wesen der anderen.

Allein in Angkor Wat befinden sich annähernd zweitausend Basrelief dieser detailierten Apsara und Devata Portraits. Aber selbst kleinere Tempel können ohne weiteres mehr als hundert dieser beeindruckenden Darstellungen enthalten.

Apsaras sind himmlische Nymphen aus der buddhistischen und hinduistischen Mythologie die nach dem Schöpfungsmythos aus dem kosmischen Milchmeer geboren wurden. Devata entstammt dem Sanskrit-Wort "Deva" und wird mit "Göttlich" übersetzt. Apsaras werden in der Regel tanzend und Devatas werden meist stehend dargestellt.


Ihr unwiderstehlich, geheimnisvoll verhaltenenes Lächeln, wurde als das "Lächeln von Angkor" - Sourire d'Angkor weltberühmt.


Das ewige Lächeln der Apsaras und Devatas strahlt Anmut, Wärme und Ruhe aus. Ihr Lächeln ist so einladend, als ob sie das Geheimnis des ewigen Glücks kennen. Liebe ist in Stein geschlagen, seit mehr als tausend Jahren. Sie sind die Darstellung der göttlichen Gnade, immer noch hier seit ewigen Zeiten... Es ist, als ob sie immer noch leise flüstern würden.


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